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Dass Independent-Rock nicht unbedingt immer den althergebrachten Formaten entsprechen muss, sondern sehr wohl auch höchst eigenständig erklingen kann, das hat die Band Heiligenblut aus Oberösterreich auf ihren bisherigen Veröffentlichungen schon oftmals eindrucksvoll unter Beweis stellen können. Nach einer etwas längeren Schaffenspause meldet sich der Fünfer nun mit neuem Material zurück. Auf "stories from the sea" (binary records), so der Titel des im April erscheinenden Albums, beweisen Heiligenblut, dass sie es nicht verlernt haben, wirklich durchdachte, abwechslungsreiche und mitreißende Songs von hoher Qualität entstehen zu lassen. Präsentiert wird das gute Stück im April im Rahmen einer Konzertreise durch Österreich.

Nein, Unbekannte sind Heiligenblut hierzulande keine mehr. 1994 gegründet hat sich die Band aus der Linzer Umgebung von Beginn an dem Alternative-Rock der etwas anspruchsvolleren Sorte verschrieben. Rudolf Krammer (Gesang, Gitarre), Bernhard Krammer (Gitarre), Heimo Emmerstorfer (Keyboards), Peter Knollmüller (Bass) und Christoph Stadler (Schlagzeug) haben erfreulicherweise zu keinem Zeitpunkt krampfhaft versucht, einer aktuellen modischen Strömung zu entsprechen. Vielmehr war es ihnen immer ein Anliegen, ihren ganz eigenständigen Pfad zu verfolgen. Ideen hatte man ja selbst genügend. Daran hat sich, hört man sich durch das neue und von Oliver Zülch (The Notwist, Sportfreunde Stiller, Slut, Die Ärzte) produzierte Album "stories from the sea" durch, bis heute nichts geändert. Immer noch gelingt es dem Fünfer, mitreißende Nummern aus den Ärmeln zu schütteln, die, eben weil sie nicht den bereits tausend Mal gehörten 08/15 Formaten entsprechen, einfach zu begeistern wissen.

Die besondere Stärke von Heiligenblut liegt vor allem im Songwriting. Mit dem Gespür für sich vom ersten Moment an in den Ohren festsetzende Melodien, durchdachte Arrangements, vielschichtige Gitarrenläufe, interessante Keyboard-Sounds und variantenreiche Rhythmusarbeit bringen die fünf Oberösterreicher Stücke auf den Weg, die nur so vor Ideenreichtum und fesselnden Spannungsmomenten strotzen und vor allem eines besitzen: Klasse. Zu keinem Moment läuft die Band auch nur irgendwie Gefahr, sich in den Untiefen eines Mainstream-Sounds zu verlieren. Hinzu kommt mit Rudolf Krammer auch noch ein Mann hinter dem Mikro, dessen weites gesangliches Spektrum den Stücken zusätzliche stimmungsvolle Facetten verleiht.

"stories from the sea" ist insgesamt ein starkes Album, dem man auf alle Fälle Gehör schenken sollte. Wunderbar vielschichtige und sehr abwechslungsreiche Songs, die einfach vom ersten Ton an mitreißen und auch nach mehreren Durchläufen nichts von ihrem Reiz verlieren.

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Tickets erhältlich in allen Filialen der steiermärkischen Sparkasse, Ö-Ticket und an der Abendkassa.
Verbindliche Reservierungen zum VVK Preis unter klaus@sublime.at

Die Angaben der Preise setzen sich wie folgt zusammen:
SP7 | VVK | AK

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